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Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Am Wochenende wird erneut ein Castor-Transport das Endlager für Atommüll in Gorleben erreichen. Zeitgleich wird in der kleinen Gemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen eine der größten Anti-Atomkraftdemos seit langem erwartet. Grünen-Vorsitzende Claudia Roth befürwortet die Proteste und hofft auf rege Beteiligung, denn hier gehe es darum ein Zeichen gegen die falsche Atompolitik der schwarz-gelben Regierung zu setzen. Doch das Endlager beschert der Gemeinde nicht nur Atommüll sondern auch zusätzliche finanzielle Einnahmen - jährlich etwa 800.000 Euro aus Ansiedlungsverträgen. Und so gibt es neben den Atomkraftgegnern auch zahlreiche Befürworter innerhalb der Gemeinde. Was denkst du? Wie gefährlich sind derartige Atommüll-Endlager? Ist die finanzielle Absicherung das Risiko wert?
Tags: Geld Energie Gorleben Müll atom Atommüll Atomkraft Endlager
Geschrieben am 05.11.2010 14:16 von
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Hallo liebe Gisela,
ich bin keine Expertin für derlei Fragen, kann Dir also nur aus meinem Gefühl heraus antworten.
Ich halte diese Energie für nicht adäquat und würde mir wünschen, dass sie abgeschafft würde, ersetzt durch Energien, die Menschen, Natur, also Fauna und Flora nicht bedrohen.
Für mich ist das ganze System "krank" und bedarf dringend einer umfassenden Sanierung und Neuaufbau mit neuen Ideen und viel Kreativität.
Es gibt inzwischen viele Menschen, die bewusst sind und daFÜR etwas tun wollen, denn Fakt ist: Solange GEGEN etwas vorgegangen wird, gibt es Sieger und Verlierer.
Freundlich grüßt
Johanna-Merete Creutzberg
Geschrieben nach einer Stunde von Johanna-Merete Creutzberg
Hallo liebe Gisela,
ich bin keine Expertin für derlei Fragen, kann Dir also nur aus meinem Gefühl heraus antworten.
Ich halte diese Energie für nicht adäquat und würde mir wünschen, dass sie abgeschafft würde, ersetzt durch Energien, die Menschen, Natur, also Fauna und Flora nicht bedrohen.
Für mich ist das ganze System "krank" und bedarf dringend einer umfassenden Sanierung und Neuaufbau mit neuen Ideen und viel Kreativität.
Es gibt inzwischen viele Menschen, die bewusst sind und daFÜR etwas tun wollen, denn Fakt ist: Solange GEGEN etwas vorgegangen wird, gibt es Sieger und Verlierer.
Freundlich grüßt
Johanna-Merete Creutzberg
Geschrieben nach einer Stunde von Johanna-Merete Creutzberg
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
nein keineswegs , das zeugs gehört dorhin wo die Leben für die Atommüll nicht gefährlich ist
Geschrieben nach einer Stunde von
nein keineswegs , das zeugs gehört dorhin wo die Leben für die Atommüll nicht gefährlich ist
Geschrieben nach einer Stunde von
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Nein; die Frage ist überhaupt zu kurz gegeriffen!
Atomstrom dient nur den AKW- betreibern! Weder wir der Strompreis für den Endverbraucher billiger, noch ist Atomstrom Zukunftstächtig oder Co² frei, wie oft behauptet wird. Dafür, weiß man nur nicht wirklich wohin mit dem Abfall, das Risiko trägt der Steuerzahler - siehe Asse, Transrapid etc. und täglich sterben Leute durch den Uranabbau - siehe Wismut -zusätzlich werden riesige Gebiete durch den Abbau verseucht. Und das soll 800.000 Eurowert sein?
Geschrieben nach 5 Stunden von
Nein; die Frage ist überhaupt zu kurz gegeriffen!
Atomstrom dient nur den AKW- betreibern! Weder wir der Strompreis für den Endverbraucher billiger, noch ist Atomstrom Zukunftstächtig oder Co² frei, wie oft behauptet wird. Dafür, weiß man nur nicht wirklich wohin mit dem Abfall, das Risiko trägt der Steuerzahler - siehe Asse, Transrapid etc. und täglich sterben Leute durch den Uranabbau - siehe Wismut -zusätzlich werden riesige Gebiete durch den Abbau verseucht. Und das soll 800.000 Eurowert sein?
Geschrieben nach 5 Stunden von
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Ich kann Michael Tischler da nur zustimmen, wobei ich seinen Einwand mit dem Transrapid(?) nicht nachvollziehen kann.
Das Leben eines Einzelnen ist unbezahlbar. Wenn es nun um das Leben von Millionen oder sogar Milliarden geht, sind 800.000 Euro wie viele bezahlte Leben?
Natürlich hat jede Technologie ihre Tücken, birgt gefahren. Und so ziemlich jede Technologie hat bereits Unmengen an Menschenleben gefordert. Aber die Menschen, die daran gestorben sind, sind in der Regel ein kalkulierbares Risiko eingegangen, sie haben im Normalfall ihr eigenes Leben riskiert.
Bei der Verwendung von radioaktivem Material dagegen wird das Risiko mit der Menge und der Qualität des Materials immer unkalkulierbarer. Man sieht es an mehreren Projekten: Hiroshima, Sellafield2, Tschernobyl, Asse...
Würde man die Anzahl der Strahlenverseuchten und Strahlentoten Menschen miteinander addieren, ich würde wetten, dass weltweit mehr Menschen daran elendiglich gestorben sind, als in den deutschen KZs unter Hitlers Kommando.
Und täglich(!!!) werden es mehr.
Würdest Du Dein Leben für 800.000 Euro hergeben? Und wenn ja, was willst Du dann mit dem Geld machen? Es ins verstrahlte Grab mitnehmen?
Geschrieben nach 21 Stunden von - abgemeldetes Mitglied -
Ich kann Michael Tischler da nur zustimmen, wobei ich seinen Einwand mit dem Transrapid(?) nicht nachvollziehen kann.
Das Leben eines Einzelnen ist unbezahlbar. Wenn es nun um das Leben von Millionen oder sogar Milliarden geht, sind 800.000 Euro wie viele bezahlte Leben?
Natürlich hat jede Technologie ihre Tücken, birgt gefahren. Und so ziemlich jede Technologie hat bereits Unmengen an Menschenleben gefordert. Aber die Menschen, die daran gestorben sind, sind in der Regel ein kalkulierbares Risiko eingegangen, sie haben im Normalfall ihr eigenes Leben riskiert.
Bei der Verwendung von radioaktivem Material dagegen wird das Risiko mit der Menge und der Qualität des Materials immer unkalkulierbarer. Man sieht es an mehreren Projekten: Hiroshima, Sellafield2, Tschernobyl, Asse...
Würde man die Anzahl der Strahlenverseuchten und Strahlentoten Menschen miteinander addieren, ich würde wetten, dass weltweit mehr Menschen daran elendiglich gestorben sind, als in den deutschen KZs unter Hitlers Kommando.
Und täglich(!!!) werden es mehr.
Würdest Du Dein Leben für 800.000 Euro hergeben? Und wenn ja, was willst Du dann mit dem Geld machen? Es ins verstrahlte Grab mitnehmen?
Geschrieben nach 21 Stunden von - abgemeldetes Mitglied -
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Guten Tag,
was wäre wen es gar keine atomkraftwerke gibt. tja ganz einfach ales was wir menschen brauchen gibt es nicht mehr denn mit stromm ist alles betrieben pc, matrazen allso alles was nüzlich ist einer seits gibt es noch das sogenante windrad das würde gar nicht existieren wie wil man von hand ein 1,00 cm dickes blech oder stahl bearbeiten und mit kunstof geht es auch nich also nicht solche themen schreiben was wir dafon halten sondern überlegen und in die vergangenheit schauen die menscheit ist im ferlaufe der jahr verdumt. ps.ich weis ich habe vile fehler waht else.
Geschrieben nach 23 Stunden von
Guten Tag,
was wäre wen es gar keine atomkraftwerke gibt. tja ganz einfach ales was wir menschen brauchen gibt es nicht mehr denn mit stromm ist alles betrieben pc, matrazen allso alles was nüzlich ist einer seits gibt es noch das sogenante windrad das würde gar nicht existieren wie wil man von hand ein 1,00 cm dickes blech oder stahl bearbeiten und mit kunstof geht es auch nich also nicht solche themen schreiben was wir dafon halten sondern überlegen und in die vergangenheit schauen die menscheit ist im ferlaufe der jahr verdumt. ps.ich weis ich habe vile fehler waht else.
Geschrieben nach 23 Stunden von
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Kein Endlager wollen, oder nicht dieses und kein Ausweich nennen zu können halte ich widersinnig und eine tote Kopfgeburt. Die Demo machen zwar deutlich, dass vielle gegen Atom und auch die Verlängerung der Laufzeiten (wie ich sind)), aber es ist dochein Nullsummen-spiel immer nur Flagge zu zeigen, ohne Alternativen zu nennen. Und wie wir an der Preis- und Kundenpolitik der oligarchen Energie-Monopolisten und ihrer Steigbügelhalter aus der Politik sehen: Die Aktivitäten bringen durch nichts als krummgelaufene Hacken, oder?
Geschrieben nach 2 Tagen von
Kein Endlager wollen, oder nicht dieses und kein Ausweich nennen zu können halte ich widersinnig und eine tote Kopfgeburt. Die Demo machen zwar deutlich, dass vielle gegen Atom und auch die Verlängerung der Laufzeiten (wie ich sind)), aber es ist dochein Nullsummen-spiel immer nur Flagge zu zeigen, ohne Alternativen zu nennen. Und wie wir an der Preis- und Kundenpolitik der oligarchen Energie-Monopolisten und ihrer Steigbügelhalter aus der Politik sehen: Die Aktivitäten bringen durch nichts als krummgelaufene Hacken, oder?
Geschrieben nach 2 Tagen von
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Hallo Galileo-Redaktion,
vielen Dank, daß Ihr an mich gedacht habt - und hier nun meine Meinung zum Atommüll-Endlager in Gorleben, den dazugehörenden Transport und die Möglichkeit einer finanziellen Ausgleichsregelung mit der betroffenen Bevölkerung:
Zu den Gefahren, welche von einem Atommüll-Endlager ausgehen, kann ich wenig konkretes sagen, da mir die Art und der Zustand des Mülls, dessen "Verpackung" und Lagerung nicht ausreichend bekannt sind; jedoch denke ich über die Strahlungsdauer von atomaren Abfall soviel verstanden zu haben, daß es sich hier um Zeiträume handelt, welche in normalen, überschaubaren menschlichen Maßstäben nicht gemessen werden können.
Die Aussage verschiedener Experten, daß die Lagerstätte über diesen Zeitraum sicher sein soll - beruht wohl in erster Linie darauf, daß die vorhandenen geologische Formationen auch schon weit größere Zeiträume davor "unbeschadet" überdauert haben.
Daß nun diese Bereiche, welche durch die jetzige und zukünftige Nutzung doch entscheidend verändert wurden, diese "Sicherheit" nun auch in Zukunft haben sollen, erscheint mir gerade durch die neuerliche Beeinträchtigungen eben nicht mehr zwangsläufig gegeben zu sein.
Die Wahl der Lagerstätte so tief im Boden, hat wohl dem allgemeinen Wunsch Rechnung getragen, diesen unliebsamen Abfall ein für allemal aus der Welt zu schaffen - daher ENDLAGER - und deswegen nach dem Motto: aus den Augen - aus dem Sinn!
Dies erscheint zunächst tatsächlich auch gar nicht mal so ungeschickt zu sein, nur bei genauerer Betrachtung drängt sich doch dann der Gedanke auf, sollte nicht besser gerade weil die Verhältnisse so un-eindeutig sind, dieser Abfall in oberirdischen, kontrollierbaren Bunkern gelagert werden?!
Zum Beispiel in einem ausgedienten, umgebauten Atomreaktor?
In dem offensichtliche Vorteil, der dann möglichen oberirdischen Zugänglichkeit und Kontrolle, liegt dann aber auch genau der Nachteil, indem man das "ATOM-DING" dann dauernd vor Augen hat und das auf unbestimmte Zeit - eben bis die Technik eines schönen Tages diesen Abfall anderweitig verarbeiten kann - oder aber für IMMER (<--gar großes Wort aus dem Munde eines Sterblichen).
Was dabei dann auch der Bevölkerung nicht so ohne weiteres verborgen bleibt, ist die dauernde zukünftige wirtschaftliche Belastung, da das "DING" dann nicht einfach zugeschüttet wird, kann es dann zwar auch besser kontrolliert werden - muß dann aber auch dauernd kontrolliert und bewacht werden! Daß diese Bewirtschaftungskosten dann nicht ins UNENDLICHE wachsen, liegt einzig und alleine daran, daß nach unseren üblichen Wirtschaftlichkeits-Betrachtungen zukünftige Zahlungen weniger stark ins Gewicht fallen als aktuelle Aufwendungen. So werden die monetären Auswirkungen von zu leistenden Zahlungen, in 250 Jahren, bei einem angenommenen Zinssatz von 5%, im hier und jetzt rein rechnerisch gar nicht bemerkt.
Dumm nur, daß diese dann aber tatsächlich von der dann -in 250 Jahren- lebenden Bevölkerung trotzdem erbracht werden müssen. Man kann da natürlich auch was mit finanziellen Rücklagen und Zinseszins machen - das setzt aber die Stabilität der derzeitigen Währungssysteme voraus - und das über richtig gewaltige Zeiträume - aber wer glaubt denn noch an sowas - wo doch schon das jetzige Bankensystem vom Staat -also der Bevölkerung- gestützt werden muß?!
Es ist also klar, die zukünftigen Lasten und Risiken -wirtschaftliche und gesundheitliche- trägt in erster Linie die Bevölkerung.
Im Prinzip finde ich die Regelung gut, daß die Bevölkerung (Kommune, Gemeinde, Kreis) mit den offensichtlichen höchsten Belastungen, auch einen finanziellen Ausgleich dafür bekommen soll - die eigentliche Crux liegt doch wohl eher darin, daß die allgemeine Bevölkerung dann diese Kosten auf UNBESTIMMTE Zeit tragen soll - und das eben nur deswegen, damit ATOMKRAFT genau jetzt als die rentable, umweltfreundliche ENERGIE angesehen werden kann.
Da wird einem schnell klar, das wäre auch im Ansatz überhaupt nur für denjenigen sinnvoll denkbar, der diese Art von Energie auch zukünftig nutzen möchte - denn dann sind das zwar wachsende, aber eben laufende, (ggf.?) einkalkulierbare Kosten.
Nun zu der Höhe der Entschädigung, dazu kann man eine simple Vergleichsrechnung machen.
Für ein heutiges Standard-Windrad mit 2,0 MW Leistung, können an guten Standorten rd. 20.000 Euro an jährlicher Pacht gezahlt werden. Bei einer zu leistenden jährlichen Entschädigungszahlung von rd. 800.000Euro für das "ATOM-DING" entspräche das ca. 40 WKA´s in der Gemeinde und regionalen Umgebung, dazu kämen dann noch die Gewerbeeinnahmen.
Wenn also die Wahl so aussehen würde, so wäre das doch allemal eine Überlegung wert! - denke ich.
Trotzdem muß ja nun mal schlußendlich so eine ENDLAGER irgendwo einmal gebaut werden - das ist doch auch klar - der Abfall ist doch nun mal schon da!
Welcher Standort da nun am geeignetsten ist, sollen "unabhängige" Experten beurteilen und deren Studien und Expertisen sollten der interessierten Bevölkerung auch zugänglich sein (das sollte ein generelles Gebot bei öffentlichen Aufträgen sein).
Bezüglich der Durchsetzung dieser Überlegungen halte ich den öffentlichen Protest und die Demonstrationen für unbedingt erforderlich - hingegen sehe ich die "sich aufopfernden" Menschen etwas zwiespältig, in Bezug auf die Notwendigkeit der Aktionen und der damit verbundenen persönlichen und allgemeinen Gefährdung.
Sicherlich, wenn sich niemand rührt - sind auch keine Veränderungen in der weiteren Verfahrensweise zu erwarten - aber im Prinzip halte ich es nicht für erstrebenswert über UMWEGE -Castor-Behinderung, Straßen- und Schienenbeschädigung, Anketten und anderen gefährlichen Aktionen- dieses Ziel anzustreben.
Die korrekte Zuteilung der REALEN KOSTEN im Zusammenhang mit den kaum in Gänze zu beherrschenden GEFAHREN müßten ausreichen, um bei den Betroffenen ein Einsehen zu bewirken.
Diese Umstände müssen eben immer und immer wieder aufgezeigt und mit Nachdruck entsprechende Konsequenzen eingefordert werden - und wenn nötig dann eben auch mit einer entsprechenden Protest-Demo!
So ist das Resümee hier: ATOMKRAFT nur dann, wenn alle KOSTEN zur Gefahrenabwehr und Gewährleistung der Sicherheit, von den Betreitern übernommen werden - das Restrisiko trägt in diesem Falle sowieso die allgemeine BEVÖLKERUNG - sie muß daher in den Endscheidungsprozess eingebunden werden und ggf auch entsprechende Entschädigung erhalten und insbesondere muß auch ihre potentielle Schädigung ausreichende finanzielle Berücksichtigung finden..
Übrigens: Auf der Seite: www.opinio-com.de steht zum Atomproblem ebenfalls einiges geschrieben, was in die Richtung der oben dargelegten Denkweise verweist.
Geschrieben nach 3 Tagen von
Hallo Galileo-Redaktion,
vielen Dank, daß Ihr an mich gedacht habt - und hier nun meine Meinung zum Atommüll-Endlager in Gorleben, den dazugehörenden Transport und die Möglichkeit einer finanziellen Ausgleichsregelung mit der betroffenen Bevölkerung:
Zu den Gefahren, welche von einem Atommüll-Endlager ausgehen, kann ich wenig konkretes sagen, da mir die Art und der Zustand des Mülls, dessen "Verpackung" und Lagerung nicht ausreichend bekannt sind; jedoch denke ich über die Strahlungsdauer von atomaren Abfall soviel verstanden zu haben, daß es sich hier um Zeiträume handelt, welche in normalen, überschaubaren menschlichen Maßstäben nicht gemessen werden können.
Die Aussage verschiedener Experten, daß die Lagerstätte über diesen Zeitraum sicher sein soll - beruht wohl in erster Linie darauf, daß die vorhandenen geologische Formationen auch schon weit größere Zeiträume davor "unbeschadet" überdauert haben.
Daß nun diese Bereiche, welche durch die jetzige und zukünftige Nutzung doch entscheidend verändert wurden, diese "Sicherheit" nun auch in Zukunft haben sollen, erscheint mir gerade durch die neuerliche Beeinträchtigungen eben nicht mehr zwangsläufig gegeben zu sein.
Die Wahl der Lagerstätte so tief im Boden, hat wohl dem allgemeinen Wunsch Rechnung getragen, diesen unliebsamen Abfall ein für allemal aus der Welt zu schaffen - daher ENDLAGER - und deswegen nach dem Motto: aus den Augen - aus dem Sinn!
Dies erscheint zunächst tatsächlich auch gar nicht mal so ungeschickt zu sein, nur bei genauerer Betrachtung drängt sich doch dann der Gedanke auf, sollte nicht besser gerade weil die Verhältnisse so un-eindeutig sind, dieser Abfall in oberirdischen, kontrollierbaren Bunkern gelagert werden?!
Zum Beispiel in einem ausgedienten, umgebauten Atomreaktor?
In dem offensichtliche Vorteil, der dann möglichen oberirdischen Zugänglichkeit und Kontrolle, liegt dann aber auch genau der Nachteil, indem man das "ATOM-DING" dann dauernd vor Augen hat und das auf unbestimmte Zeit - eben bis die Technik eines schönen Tages diesen Abfall anderweitig verarbeiten kann - oder aber für IMMER (<--gar großes Wort aus dem Munde eines Sterblichen).
Was dabei dann auch der Bevölkerung nicht so ohne weiteres verborgen bleibt, ist die dauernde zukünftige wirtschaftliche Belastung, da das "DING" dann nicht einfach zugeschüttet wird, kann es dann zwar auch besser kontrolliert werden - muß dann aber auch dauernd kontrolliert und bewacht werden! Daß diese Bewirtschaftungskosten dann nicht ins UNENDLICHE wachsen, liegt einzig und alleine daran, daß nach unseren üblichen Wirtschaftlichkeits-Betrachtungen zukünftige Zahlungen weniger stark ins Gewicht fallen als aktuelle Aufwendungen. So werden die monetären Auswirkungen von zu leistenden Zahlungen, in 250 Jahren, bei einem angenommenen Zinssatz von 5%, im hier und jetzt rein rechnerisch gar nicht bemerkt.
Dumm nur, daß diese dann aber tatsächlich von der dann -in 250 Jahren- lebenden Bevölkerung trotzdem erbracht werden müssen. Man kann da natürlich auch was mit finanziellen Rücklagen und Zinseszins machen - das setzt aber die Stabilität der derzeitigen Währungssysteme voraus - und das über richtig gewaltige Zeiträume - aber wer glaubt denn noch an sowas - wo doch schon das jetzige Bankensystem vom Staat -also der Bevölkerung- gestützt werden muß?!
Es ist also klar, die zukünftigen Lasten und Risiken -wirtschaftliche und gesundheitliche- trägt in erster Linie die Bevölkerung.
Im Prinzip finde ich die Regelung gut, daß die Bevölkerung (Kommune, Gemeinde, Kreis) mit den offensichtlichen höchsten Belastungen, auch einen finanziellen Ausgleich dafür bekommen soll - die eigentliche Crux liegt doch wohl eher darin, daß die allgemeine Bevölkerung dann diese Kosten auf UNBESTIMMTE Zeit tragen soll - und das eben nur deswegen, damit ATOMKRAFT genau jetzt als die rentable, umweltfreundliche ENERGIE angesehen werden kann.
Da wird einem schnell klar, das wäre auch im Ansatz überhaupt nur für denjenigen sinnvoll denkbar, der diese Art von Energie auch zukünftig nutzen möchte - denn dann sind das zwar wachsende, aber eben laufende, (ggf.?) einkalkulierbare Kosten.
Nun zu der Höhe der Entschädigung, dazu kann man eine simple Vergleichsrechnung machen.
Für ein heutiges Standard-Windrad mit 2,0 MW Leistung, können an guten Standorten rd. 20.000 Euro an jährlicher Pacht gezahlt werden. Bei einer zu leistenden jährlichen Entschädigungszahlung von rd. 800.000Euro für das "ATOM-DING" entspräche das ca. 40 WKA´s in der Gemeinde und regionalen Umgebung, dazu kämen dann noch die Gewerbeeinnahmen.
Wenn also die Wahl so aussehen würde, so wäre das doch allemal eine Überlegung wert! - denke ich.
Trotzdem muß ja nun mal schlußendlich so eine ENDLAGER irgendwo einmal gebaut werden - das ist doch auch klar - der Abfall ist doch nun mal schon da!
Welcher Standort da nun am geeignetsten ist, sollen "unabhängige" Experten beurteilen und deren Studien und Expertisen sollten der interessierten Bevölkerung auch zugänglich sein (das sollte ein generelles Gebot bei öffentlichen Aufträgen sein).
Bezüglich der Durchsetzung dieser Überlegungen halte ich den öffentlichen Protest und die Demonstrationen für unbedingt erforderlich - hingegen sehe ich die "sich aufopfernden" Menschen etwas zwiespältig, in Bezug auf die Notwendigkeit der Aktionen und der damit verbundenen persönlichen und allgemeinen Gefährdung.
Sicherlich, wenn sich niemand rührt - sind auch keine Veränderungen in der weiteren Verfahrensweise zu erwarten - aber im Prinzip halte ich es nicht für erstrebenswert über UMWEGE -Castor-Behinderung, Straßen- und Schienenbeschädigung, Anketten und anderen gefährlichen Aktionen- dieses Ziel anzustreben.
Die korrekte Zuteilung der REALEN KOSTEN im Zusammenhang mit den kaum in Gänze zu beherrschenden GEFAHREN müßten ausreichen, um bei den Betroffenen ein Einsehen zu bewirken.
Diese Umstände müssen eben immer und immer wieder aufgezeigt und mit Nachdruck entsprechende Konsequenzen eingefordert werden - und wenn nötig dann eben auch mit einer entsprechenden Protest-Demo!
So ist das Resümee hier: ATOMKRAFT nur dann, wenn alle KOSTEN zur Gefahrenabwehr und Gewährleistung der Sicherheit, von den Betreitern übernommen werden - das Restrisiko trägt in diesem Falle sowieso die allgemeine BEVÖLKERUNG - sie muß daher in den Endscheidungsprozess eingebunden werden und ggf auch entsprechende Entschädigung erhalten und insbesondere muß auch ihre potentielle Schädigung ausreichende finanzielle Berücksichtigung finden..
Übrigens: Auf der Seite: www.opinio-com.de steht zum Atomproblem ebenfalls einiges geschrieben, was in die Richtung der oben dargelegten Denkweise verweist.
Geschrieben nach 3 Tagen von
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Guten Tag,
was wäre wen es gar keine atomkraftwerke gibt. tja ganz einfach ales was wir menschen brauchen gibt es nicht mehr, denn mit stromm ist alles betrieben pc, fernseher allso alles was nüzlich ist einer seits gibt es noch das sogenante windrad das würde gar nicht existieren. wie wil man von hand ein 1,00 cm dickes blech oder stahl, bearbeiten und mit kunstof geht es auch nich also nicht solche themen schreiben was wir dafon halten sondern überlegen und in die vergangenheit schauen die menscheit ist im ferlaufe der jahr verdumt ps.ich weis ich habe vile fehler waht else
Geschrieben nach 14 Tagen von
Guten Tag,
was wäre wen es gar keine atomkraftwerke gibt. tja ganz einfach ales was wir menschen brauchen gibt es nicht mehr, denn mit stromm ist alles betrieben pc, fernseher allso alles was nüzlich ist einer seits gibt es noch das sogenante windrad das würde gar nicht existieren. wie wil man von hand ein 1,00 cm dickes blech oder stahl, bearbeiten und mit kunstof geht es auch nich also nicht solche themen schreiben was wir dafon halten sondern überlegen und in die vergangenheit schauen die menscheit ist im ferlaufe der jahr verdumt ps.ich weis ich habe vile fehler waht else
Geschrieben nach 14 Tagen von
Re: Atommüllendlager Gorleben – Geld oder Gesundheit?
Zwischen der Zahl der AKW-Strahlentoten und der Zahl der KZ Opfer liegen einige Größenordnungen. An Atombomben sind schon deutlich mehr Menschen gestorben, aber immer noch weniger als in den KZs ermordet wurden.
Geschrieben nach 138 Tagen von
Zwischen der Zahl der AKW-Strahlentoten und der Zahl der KZ Opfer liegen einige Größenordnungen. An Atombomben sind schon deutlich mehr Menschen gestorben, aber immer noch weniger als in den KZs ermordet wurden.
Geschrieben nach 138 Tagen von
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